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Erfahrungsbericht
Mich haben Ponys und Pferde von Kindheit an fasziniert. |
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Wenn das Pferd noch unerfahren ist, gewöhnt man es an den
Langen Zügel, indem man ihn behutsam an den Seiten des Pferdes entlang und über
den Rücken führt. Wenn das Pferd dabei ruhig stehen bleibt, ist der erste
Schritt bereits gemacht. Loben nicht vergessen, wenn das Pferd artig ist. Dann stellt
man sich an die Schulter des Pferdes und gibt den Befehl "Schritt". Das Pferd
sollte diesen Befehl vom Longieren oder der Handarbeit natürlich kennen. Anfangs
bleibt man auf dem Hufschlag. Das Pferd hat so durch die Bande eine Anlehnung. Wenn
das Pferd nun los läuft, geht man ruhig neben der Schulter mit. Es ist sehr wichtig
darauf zu achten, dass man selbst auf Schulterhöhe bleibt. Bleibt das Pferd stehen,
was anfangs durchaus des öfteren geschieht, gibt man das Kommando "Schritt"
erneut. Notfalls treibt man es mit einer kleinen Gerte behutsam an. |
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Das Gleiche gilt auch für den Trab. Hierbei ist es wichtig,
dass man nicht neben oder hinter dem Pferd mit rennt. Man geht in einem normalen Tempo
weiter. Die ersten Male wird das Pferd natürlich dafür zu schnell laufen.
Man nimmt es dann sofort zurück. Ein erneutes Trab-Kommando mit einer leichten
Parade wird das Tempo regulieren. Ein braves Pferd fällt logischerweise wieder
zurück in den Schritt. Aber es versteht schnell, das es sich eigentlich nur im
Tempo zurücknehmen soll, wenn man die Übung ein paar Mal gemacht hat. Wichtig
ist, dass man selbst ruhig bleibt bei dieser Übung. So lassen sich alle Gangarten
und Seitengänge Stück für Stück erarbeiten. |
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Originaltext: Regine
Riegman 2011 |